Ingwer

Was weiß ein Affe vom Geschmack von Ingwer? *Indische Sprichwort


Der Geruch des Ingwers ist aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig. Wesentliche Bestandteile sind dabei ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz sowie Gingerol, eine scharf aromatische Substanz. Das Gingerol verleiht dem Ingwer die Schärfe.

Weiter enthält Ingwer Zingiberen, Zingiberol, Shogaol und Diarylheptanoide. Außerdem enthalten die Ingwerwurzeln auch die verdauungsfördernden, magenstärkenden, appetit- und kreislaufanregenden Stoffe Borneol, Cineol, die Scharfstoffe Shoagol und Zingeron, sowie Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor.

Vor der Einführung der Chilischotenaus Amerika zu Beginn der Neuzeit war Ingwer neben Pfeffer in Ostasien meist das einzige verfügbare scharfe Gewürz. Ingwer hat eine antibakterielle sowie virustatische Wirkung, wirkt antiemetisch (vor Erbrechen schützend), fördert die Durchblutung, steigert die Gallensaft-Produktion. In Japan werden die besonders dicken Ingwerwurzeln von Rhizotomen gegraben, weil sie als Aphrodisiakum sehr begehrt sind.

Der Ingwer-Wurzelstock enthält einen zähflüssigen Balsam (Oleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, denGingerolen und Shogaolen, besteht. Zubereitungen aus dem Ingwer-Wurzelstock werden antioxidative, antiemetische,entzündungshemmende sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der traditionellen asiatischen Medizin auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungenverordnet.

 

 

Die Kommission E und die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) befürworten die Anwendung von Ingwerwurzeln bei Magen-Darm-Beschwerden und gegen Übelkeit. *Wikipedia

Angepflanzt wird die Ingwerwurzel immer im Frühjahr (ab Februar/März). Erde solltest du in einen drainagefähigen Topf füllen. Die Ingwerpflanze anschließend dort hinein geben und nur minimal mit Erde (ca. 2 Zentimeter hoch) bedecken. Anschließend die Erde leicht befeuchten. Damit die Ingwerwurzel gut keimt, solltest du den Topf mit einer durchsichtigen Plastikhülle umspannen, unter der sich genügend Luftfeuchtigkeit bilden kann.


Stelle den Keimling an einen möglichst warmen Platz – mindestens 20 Grad Raumtemperatur, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Der erster Spross bildet sich erst nach einigen Wochen. Dann ist aber auch der Zeitpunkt gekommen, die Plastiktüte wieder zu entfernen, den Spross umzutopfen und den Ingwertopf an einen sonnigen Platz zu stellen.


Damit die Pflanze prächtig gedeiht, gieße sie mit Regenwasser. Staunässe sollte nicht passieren. 


Im Herbst (Oktober) ist die Zeit der Ernte. Erkennbar ist das an den sich gelb verfärbten Pflanzenblättern. Die Ingwerwurzel muss nun aus der Erde. Anschließend kann man die Ingwerwurzel gleich frisch verarbeiten oder trocknen.


Zutaten

- Ingwer-Wurzel

- Zitrone

- Falls zu scharf, eine halbe Salatgurke

 


Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Zitrone in Scheiben schneiden.

Ingwer mit kochendem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Ingwer abseihen und Zitronenscheiben hinzufügen.

Bei Bedarf nachsüßen, oder mit einer Salatgurke abschwächen.

Den Tee kannst du heiß oder kalt trinken. Am besten entfaltet er seine Wirkung direkt vor den Mahlzeiten oder am frühen Morgen.


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